
Zwei Mitglieder unseres Laufsportvereines hatten es Mitte November besonders gut. Günther und Ronny hatten sich als letzten Jahreshöhepunkt den 15. Aphrodite Halbmarathon auf der Mittelmeerinsel im Laufkalender notiert. Samt Frau bzw. Partnerin genossen sie die gesamte Woche über Traumwetter, welches am 35. Breitengrad ganz im Gegensatz zum winterlichen Mitteleuropa dort herrschte. Strahlender Sonnenschein bei Temperaturen zwischen 23 und 25 Grad Celsius waren eine gute Basis für den letzten „Halben“ des Jahres.
173 Sportler aus 12 Nationen waren auf der Halbmarathondistanz vertreten. Als sportlich stärkste Nation waren die Griechen angetreten. 49 deutsche Freizeitsportlern stellten jedoch fast ein Drittel des Starterfeldes. Neben dem Hauptlauf über 21,0975 Kilometer ist der FUN Run ein interessantes Angebot für Familie oder Angehörige, die sich nicht auf die volle Distanz begeben möchten. 94 Teilnehmer – unter ihnen auch Jutta – nutzen diesen Lauf.

Sowohl Günther als auch Ronny kamen mit dem welligen Streckenprofil des 15. Aphrodite Halbmarathons 2008 entlang der Küste vorbei am Hafen von Paphos und den historischen Ausgrabungen der Stadt sehr gut zurecht. Leider drückte die Mischung aus dem stellenweise starkem Wind und dennoch sehr feuchtwarmen Temperaturen um die 26 Grad Celsius die Stimmung beim Laufen. Die besonders an der Küstenstraße und am Hafen zahlreich vertretenen „Freunde des Laufsports“ machten dies mit den lautstarken Anfeuerungsrufen und ihrem Beifall jedoch wieder wett.

Als 71. der Gesamtwertung konnte sich Ronny mit 1:49:01 gerade noch um eine Sekunde in die TOP 10 der deutschen Starter schieben. Günther sicherte sich mit seiner Zeit von 2:02:09 Platz 6. in seiner Altersklasse und damit den 116. Platz im Gesamtklassement.



Die Wärme war für manche Läuferin und manchen Läufer auf der Strecke trotz der Versorgungspunkte alle fünf Kilometer nicht so einfach zu verkraften. Und nicht nur Günther und Ronny werden sicherlich an diesem Tag im Inneren dem Veranstalter gedankt haben, dass er aus dem Ganzen bislang keinen Marathon gemacht hat. Guter Polizeieinsatz und die Unterstützung vieler junger Pfadfinder, die als Streckenposten fungierten, organisierten einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung. Dies ist besonders hervorzuheben, da man bei Linksverkehr und extra für die Läufer gesperrter Fahrbahn nicht mal eben so fix auf die rechte Seite wechseln kann, nur weil da Schatten ist oder Ramona dort steht, die als Fotografin den LSV bei dieser Veranstaltung ins Bild gesetzt hat.

Mit diesem Lauferlebnis der besonderen Art haben sich die zwei „Internationalen“ nun eine entspannte vorweihnachtliche Zeit verdient. Der LSV beglückwünscht seine „Internationalen“.